Haarausfall & Kopfhautprobleme

"Der Haarboden ist ein Organ! Er dient mit den in ihm gespeicherten Vital- und Mineralstoffen zur Neutralisierung von Säuren und Giften!"

Der Haarboden ist für unsere Haare, was der Ackerboden für die Pflanzen ist, der Nährboden. Über eine gute Durchblutung werden die Kopfheut und die Haare permanent mit regenerativen Vitalstoffen versorgt. Dadurch ist der gesunde Haarboden ein mit Vital- und Mineralstoffen gut gefüllter Speicher, vergleichbar mit einem gut gedüngten Ackerboden. Das Ergebnis sind eine entspannte, "saftige" Kopfhaut und viele, kräftige, glänzende Haare.

Darüber hinaus ist der Vital- und Mineralstoffspeicher des Haarbodens, genetisch bedingt, wichtig für unseren Säure-Basen-Haushalt als ein schnell verfügbares basisches Depot. Bei extremer oder auch dauerhafter Übersäuerung und Vergiftung schiebt der Organismus die aggressiven Schadstoffe zur Neutralisierung und anschließenden Ausscheidung in den Haarboden. Der Haarboden hat für unseren Stoffwechsel eine Organfunktion.

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Der Mann muss täglich anfallenden Säuren und Gifte sofort neutralisieren. Bei einem Übermaß an Schadstoffen benötigt er dazu basenbildende Vital- und Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Werden diese nicht mit einer täglichen Nahrung zugeführt, entnimmt sie der Organismus den Mineralstoffspeichern des Körpers. Am schnellsten verfügbar ist der basische Speicher des Haarbodens, mit der Folge, dass Männer schon ab ca. 20 Jahren von Haarausfall betroffen sind. Bereits jeder dritte Mann unter 30 Jahren und jeder zweite über 50 leiden unter Haarausfall, und die Tendenz ist steigend.

"Die Frau scheidet während ihrer fruchtbaren Jahre einmal im Monat ihre schlechten Säfte aus!" (Hildegard von Bingen).
Deshalb spricht man von den Frauen als "das schöne Geschlecht" mit kräftigen, glänzenden, langen Haaren. Die Frauen sind meist erst nach den Wechseljahren von Haarausfall betroffen, wenn die Menses und die damit verbundene Säureausscheidung aufhören.
Sie können aber bereits vorher von Haarverlust betroffen sein, wenn sie die "Pille" nehmen oder in der Schwangerschaft einen neunmonatigen Säure- und Giftstau erleiden oder wenn sie sich extrem ungesund ernähren und verhalten.